Eine umfangreiche und detaillierte Studie, die 2017 in De Gruyters “Germanistik. Internationales Referenzorgan mit bibliographischen Hinweisen” (Band 587, Heft 1-2) aufgenommen wurde.

In dieser in Deutsch verfassten Monografie wird die These vertreten, dass das Spektrum der deutschen Spielfilme zum Thema sowohl bei „comic relief“ als auch bei extrem unwürdigem Darstellungen vielfältige Leerstellen aufweist.

Spannend ist, dass bei der Analyse von deutschen Mainstream- und Arthouse-Filmen Disability Studies mit Filmwissenschaften kombiniert werden. Auf diese Weise können einzelne filmästhetische Mittel genauso betrachtet werden wie narrative Muster. Die innovative Kombination beider Forschungsfelder zeigt u.a., dass bestimmte Erzählmuster tatsächlich ausgeblendet bleiben, dasselbe filmästhetische Mittel pro oder contra „cultural beliefs“ eingesetzt werden kann und die Musikanalyse neue Impulse für entsprechende Filmanalysen liefert.

In der Lehre erweist es sich als besonders interessant, sich z.B. mit den Grundlagen der Disablity Studies auseinanderzusetzen oder Analysen zu „cultural beliefs“ oder zur Position der behinderten bzw. psychisch kranken Figur(en) innerhalb des gesamten Figurenensembles vorzunehmen.

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